Flohs Stellungnahme zu der Verpackungsverordnung

 

Liebste Kaffeegenießer, liebe Stammkunden, sporadische Kaffeegäste und alle, die zukünftig in den Genuss hervorragenden Kaffees kommen werden,

wie ihr bereits der Zeitung entnehmen konntet, gibt es in Eckernförde eine neue Verpackungsverordnung zur Müllvermeidung. Beim Kaffeewagen ist Umweltschutz, genauso wie soziales Engagement selbstverständlich und deshalb ein zentrales Thema. Der Kaffeewagen versucht seit jeher, seinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Hierfür arbeiten wir zum Beispiel nur mit Farmern zusammen, welche ihren Kaffee ökologisch (d.h. ohne Pestizide) anbauen und aufbereiten. Der Kaffeewagen unterstützt ausschließlich kleine Röstereien, die in direktem Kontrast zu industriellem Kaffee stehen. Diese Röstereien bieten Raum für Kaffeevielfalt und schaffen Arbeitsplätze weit weg vom Fließband. Ihr seht also, unser Gesamtverständnis von fairem Handel und umweltfreundlichem Kaffeeverkauf geht sogar über die Grenzen von Satzungen hinaus. Bei uns am Kaffeestand auf dem Wochenmarkt versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten, den Spagat zwischen hygienisch einwandfreien und ökologischen Materialien zu schaffen. Hier haben wir von der Gründung an auf 100% biologisch abbaubare Becher gesetzt. Die Becher sind mit DIN Normen zum kompostieren versehen und bestehen aus recycelten Materialien. Ebenso werden sie CO2-arm hergestellt. Der Kaffeewagen ist davon überzeugt, dass man im Rahmen der Wochenmärkte zukünftig ausschließlich auf recycelbare Materialien setzten sollte, dass man von verwaltungs- und politischer Seite diesen Gedanken unterstützen müsste und nicht mit Gebühren oder Pfandregelungen das Etablieren dieser Materialien erschweren darf. Eckernförde als Grüne Stadt ist ein sehr schönes und wichtiges Umfeld für den Kaffeewagen und geht mit den Interessen zum Umweltschutz konform. Deshalb findet der Kaffeewagen es einen wunderbaren Ansatz, dass die Stadtverwaltung und die Politik in Zusammenarbeit mit uns Marktbeschickern einen Arbeitskreis gründen wird, in dem über die Umsetzung der Verordnung noch einmal nachgedacht und diese evtl. noch nachgebessert wird.